http://www.haken.ch/topic/1796/caesium-im-bielersee.html

http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Medienmitteilungen/Caesium-im-Bielersee-Greenpeace-fordert-eine-Untersuchung/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/erhoehte-radioaktivitaet-in-bielersee-nahe-schweizer-akw-a-911142.html

http://www.mühleberg-ver-fahren.ch/index.php?seite=Aktuell

Interessante Facts, Auszug Wikipedia : http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_M%C3%BChleberg

„Risse im Kernmantel: Die Risse im Kernmantel sind seit 1990 bekannt. 1996 wurden zur Stabilisierung vier Zuganker angebracht, die laut Bestätigung der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) nur provisorischen Charakter haben. Nach einem Gutachten des TÜV Nord von 2006 sind sie untauglich.[9]

Zwischen 1999 und 2005 sind die Risse in einer Schweissnaht um 1,1 Meter auf 2,5 Meter gewachsen. Damit ist ein Viertel der Schweissnaht beschädigt. Die Risstiefe beträgt bis zu 90 % der Wandstärke.
Mindestens drei andere Schweissnähte haben ebenfalls Risse.
Die Vorhersage des Wachstums der Risse unterliegt grossen Unsicherheiten: Vor fünf Jahren wurden zwei neue Risse von je 9 Zentimetern Länge entdeckt. Zum Vergleich: 1995 mass der längste, fünf Jahre zuvor entdeckte Riss erst 7,4 Zentimeter.[10][11]
Bis Ende 2010 musste die BKW dem ENSI ein Instandhaltungskonzept für den Kernmantel vorlegen. Der Beobachter meldet, dass sich der Zustand des Kernmantels weiter verschlechtert hat: Zum Einen sind die Risse mittlerweile total 3,5 Meter lang, während die Techniker bei der Jahresrevision 2009 zum Anderen an der Schweissnaht Nummer 4 erstmals einen Riss feststellten, der die Wand des Kernmantels vollständig durchdringt. Bei der Jahresrevision 2011 will die BKW nun erstmals alle Schweissnähte untersuchen – 21 Jahre nach der Entdeckung des ersten Risses.[12] Ende Juni 2011 wurde das Kraftwerk vorzeitig heruntergefahren, um einen zusätzlichen Monat für nötige Massnahmen, zusätzlich zur planmässigen Revision im August, zu gewinnen.[13] Die Revision war am 25. September 2011 beendet.[14]

Internes Überflutungs-Risiko[Bearbeiten]Im KKM sind fast sämtliche sicherheitsrelevanten Pumpen (Notkühlung, Toruskühlung, etc.) im sog. Torusraum untergebracht. Als einziges KKW dieses Mark 1-Typs von General Electric besitzt es auch einen sogenannten äusseren Torus (Wasservorlage) und zwar anstelle eines separierten Raumes, in welchem sich diese Pumpen bei allen anderen Mark 1-Anlagen weltweit befinden. Dass diese Pumpen durch einen grossen Wasserverlust-Störfall aufgrund von Überflutung allesamt auf einen Schlag ausfallen könnten (Common Cause Failure), hat das Öko-Institut bereits 1990 in einem Gutachten festgestellt und auf das damit verbundene Kernschmelz-Potenzial hingewiesen. Mittlerweile wurden in diesem Torusraum sog. Brandabschnitte installiert, die auch das flächendeckende Überflutungs-Risiko des Raumes zu reduzieren vermögen. In einer Auflage von 2008 forderte die Aufsichtsbehörde ENSI (vormals HSK) bis Dezember 2009 vom Betreiber den zusätzlichen Nachweis, dass auch in Etagen weiter oben im Reaktorgebäude freigesetzte Wassermassen die Sicherheitspumpen nicht entscheidend beeinträchtigen.[15]“